50 Jahre DRK-Begegnungsstätte Haferkamp
Mitten im Bremer Westen - 50 Jahre DRK-Begegnungsstätte Haferkamp
Mitten im Leben des Bremer Westens – so war das Kompliment von Henning Scherf gemeint, der als Ehrengast der Feierstunde die Entwicklung der Begegnungsstätte zu einem sozialen Treffpunkt und teilweise Lebensmittelpunkt lobte. Ausdrücklich dankte er dem Bremer Roten Kreuz für die Übernahme der Trägerschaft vor fünf Jahren, als sich die Stadt aus Geldmangel zurückzog.
Die älteste Bremer Begegnungsstätte wurde am 17. Oktober 1960 als erste Bremer Altentagesstätte eröffnet. Schnell änderte sich der Namen, um das Miteinander der Generationen zu dokumentieren. Die Räumlichkeiten im Gebäude der Bürgermeister Hermann-Hildebrand-Stiftung, Haferkamp 7 wurden 1980 renoviert und mit einem Anbau versehen. Mit 22 unterschiedlichen Angeboten, fünf Selbsthilfegruppen und vielen wöchentlichen Veranstaltungen ist die Begegnungsstätte sehr gut besucht. Die Leiterin Christa Meyer steuert gemeinsam mit dem Ältestenrat und vielen Ehrenamtlichen die Geschicke des Hauses.
Dr. Arnold Knigge, zweiter Vorsitzender des DRK-Kreisverbandes Bremen, begrüßte zum Jubiläum neben Henning Scherf auch Bürgerschaftspräsident Christian Weber und den Präsidenten des DRK-Landesverbandes Bremen, Rüdiger Tönnies als Ehrengäste. Raimund Ahlborn, Leiter der Abteilung Altenhilfe beim Senator für Soziales dokumentierte an Hand von alten Fotos die Entwicklung der Begegnungsstätte. Gemeinsam enthüllten die Gäste anschließend an der Aussenfassade ein neues Logo als Hinweis – Mitten im Westen.
Zum „Tag der offenen Tür“ mit der schmackhaften Rotkreuz-Erbsensuppe aus der Gulasch-Kanone füllte sich das Haus dann schnell mit Gästen. Höhepunkt des Nachmittags war ein Konzert des Bremer Kaffee-Hausorchesters.














