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Neue Ideen für das Ehrenamt

Wer an das DRK denkt, denkt an das Ehrenamt. Ohne das Engagement ehrenamtlicher Helfer wäre unsere Arbeit nicht denkbar. Doch was tun, wenn sich zwar immer mehr Menschen ehrenamtlich engagieren, aber immer weniger Menschen an einer langfristigen ehrenamtlichen Bindung in einem Verband interessiert sind? Wie kann man dieser Veränderung begegnen und welche Veränderungen braucht das Ehrenamt beim DRK damit es auch für neue Generationen von engagierten Menschen attraktiv ist?

Um uns diesen Fragen zu stellen, wählten wir die Kreativmethode Design Thinking. Der dabei angewendete, mehrstufige Prozess unterstützt beim Lösen von Problemen und führt zur schnellen Entwicklung neuer Ideen. Ziel ist dabei, Lösungen zu finden, die sich auf die Bedürfnisse der Menschen fokussieren und den Anwender aus seiner Sicht überzeugen.

Den Impuls für diesen Workshop erhielten wir von Jens Groth von der Bremer Innovationsberatung DD Die Denkfabrik - und um mit gutem Beispiel voran zu gehen, moderierte er den Workshop ehrenamtlich.

Eingeladen waren haupt- und ehrenamtliche MitarbeiterInnen aus den unterschiedlichsten Bereichen des DRKs sowie die Ausbildungsleiterin des Mercedes Benz Werkes Bremen, da durch ein gemeinsames Projekt jährlich ca. 60 Azubis für einen Tag ehrenamtlich in das DRK schnuppern können.

Die Zusammensetzung der Gruppe war somit sehr heterogen – eine wichtige Voraussetzung für den weiteren Verlauf unseres Workshops. Mit viel Spaß und Kreativität haben wir in kürzester Zeit im „Fast Forward“ anhand eines Beispiels die Methode kennengelernt und uns dann der Frage des Ehrenamtes gewidmet.

Welche Einsatzmöglichkeiten gibt es bereits beim DRK? Welche Hindernisse oder gar Probleme gibt es? Aber auch welche Lösungen sind bereits vorhanden?

Nachdem wir diese Fragen aus verschiedenen Perspektiven betrachtet und geklärt hatten, ging es darum, kreative Ideen in Kleingruppen zu finden. Bei der anschließenden Auswahl der identifizierten Lösungsansätze fanden in der Gruppe Möglichkeiten der Würdigung und des Mehrwertes für die Ehrenamtler große Zustimmung.

So wurden am Schluss zwei tolle Lösungen als Prototyp „gebastelt“ und den Teilnehmern vorgestellt – kreativ und umsetzbar.

Das Fazit: „ Haupt- und Ehrenamtliche brauchen Gelegenheiten um sich zu begegnen, sich kennen zu lernen. Denn die Ideen beider gehen in dieselbe Richtung!“ (Daria Kubacki, Ehrenamtskoordinatorin)

Die Methode Design Thinking ist sehr praktikabel, da sie sich aus kleinen, machbaren Schritten zusammensetzt. So kann jedes Thema einmal beleuchtet und schnell und ohne viel Aufwand nach kreativen Lösungen gesucht werden. Selbst ein alter Verband wie das DRK, mit den festen Strukturen und der langen Kultur, hat dank dieser Methode die Möglichkeit, Großes in kleinen Schritten zu bewegen!

Bei komplexen Herausforderungen, deren Lösung Kreativität und Zusammenarbeit erfordert, ist diese Methode unschlagbar!

Wer Ideen mit Innovationspotenzial sucht, der sollte auf der Internetseite der Denkfabrik vorbeischauen (www.DD-DieDenkfabrik.de)  – es lohnt sich!

 

Ansprechpartnerin beim DRK:

Daria Kubacki

Ehrenamtskoordinatorin

Mail: kubackidrk-bremen.de

Tel.: 0157 87013054