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FAM

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FAM - FamilienAktivierungsManagement

 

Das FamilienAktivierungsManagement (FAM) ist ein 6-wöchiges Kriseninterventionsprogramm, wenn eine Fremdunterbringung für ein oder mehrere Kinder vermieden werden soll. Tägliche Kontakte, auch am Wochenende, sind möglich. Eine Besonderheit ist die 24-Stunden-Rufbereitschaft der FAM- MitaArbeiter für die Familien.  Vertraulichkeit der Gespräche, sowie eine Schweigepflicht sind wichtige Bestandteile unserer Arbeit.

In  einem Erstgespräch werden die Ziele der Familienmitglieder und des AfSD für den FAM-Prozess besprochenberaten. Nach drei Wochen erfolgt in einem Zwischengespräch die Zusammenfassung der bisher erreichten Situation. Mögliche neue Ziele werden definiert und dazu notwendige Schritte für weiterführende Hilfen vorbesprochen. In dem Abschlussgespräch/Abschlussbericht werden die Ergebnisse und mögliche Lösungen der Familie erläutert. Etwaige notwendigeErforderliche weiterführende Hilfen werden gemeinsam mit allen Beteiligten besprochen.

 

Zielgruppe:

FAM richtet sich an Familien, die sich aktuell in einer schweren akuten Krise befinden und vor der Frage stehen, ob ein oder mehrere Kinder außerfamiliär untergebracht werden müssen. Dabei steht die Sicherung des Kindeswohls an erster Stelle.

Die Krisen können sich in unterschiedlicher Art Weise zeigen wie z.B. Gewalt in der Familie, Veränderung der Familienzusammensetzung (durch Trennung/ Scheidung, neue Partner, etc. ), Schwierigkeiten der Eltern bei der angemessenen Versorgung oder Förderung ihrer Kinder, starke Überforderungsgefühle der Eltern, problematisches  Verhalten von Kindern und Jugendlichen (z.B. sozial problematisches schwieriges Verhalten, Schulverweigerung, Pubertätskrisen), Rückführung eines Kindes und Jugendlichen, psychische Erkrankung oder Suchtverhalten eines Familienmitgliedes etc.

 

 

 

 

Pädagogische Zielsetzung:

Das übergeordnete Ziel ist die Vermeidung von Fremdplatzierung. Es geht um und die Befähigung der Familie (Eltern und Kinder), die Problematik ihrer aktuellen Situation zu verstehen und sich ihrer Ressourcen zur KrisenbBewältigung von Krisen bewusst zu werden. Neue Kompetenzen werden gemeinsam entwickelt, damit die Familien in der Zukunft eigenverantwortlich und der Situation angemessen handeln können.

Im FAM-Verlauf wird geklärt, ob und welche weiterführenden Hilfen zur Erziehung für die Familien notwendig sind.

 

 

Methodik:

Die Beteiligung der Betroffenen an der Gestaltung der Hilfe sowieund der Aufbau und bzw. die Nutzung eines schon vorhandenen sozialen Netzwerkes stehen genauso im Mittelpunkt der Maßnahme, wie die Erfragung  Abfrage  und Umsetzung von eigenen Zielen der einzelnen Familienmitglieder.

Vorrangig arbeiten wir mit folgenden Methoden: Genogrammarbeit, Risiko-Ressourcen-Profil, Kommunikationstraining, Visualisierung, Zielplanverfahren sowie mit Elementen der systemischen Familientherapie und vielem mehr.

 

Pädagogischer Ansatz:

Wir arbeiten nach einem systemischen, lösungsorientierten Ansatz, bei dem die Ressourcen der einzelnen Familienmitglieder große Beachtung finden. Wertschätzung, Achtung und Respekt sind die für uns unabdingbaren Haltungen, um erfolgreich mit den Familien arbeiten zu können. Es geht nicht um „Problembeseitigung“, sondern um die Förderung vonder Potentialen und Ressourcen der einzelnen Familienmitglieder.

 

Gesetzliche Grundlagen:

SGB  VIII §§ 27 ff