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HTG Buntentor

Beginenhof  2

28201 Bremen

Tel. 0421 69646636

htgbuntentordrk-bremen.de

Heilpädagogische Tagesgruppe Buntentor

Die Heilpädagogische Tagesgruppe (HTG) „Buntentor“ ist ein ergänzendes Angebot für Familien. Kinder mit besonderem Förderbedarf stehen hier im Mittelpunkt. Eine intensive Zusammenarbeit mit den Eltern sowie die Vernetzung mit dem Amt für Soziale Dienste, Schulen, Vereinen und anderen unterstützenden Maßnahmen sind fester Bestandteil unserer Arbeit.

Den Kindern wird ein strukturierter und sicherer Tagesablauf geboten, in dem sie ihre Stärken und Fähigkeiten weiterentwickeln können. Dabei gehört eine Lernzeit, in der Hausaufgaben erledigt werden, ebenso zum Angebot wie Zeiten zur freien Gestaltung wie zum Beispiel Bastel-, Mal- und Werkangebote. Am Ende des Tages gibt es einen gemeinsamen Tagesabschluss.

Mit den Eltern/Sorgeberechtigten finden regelmäßig Beratungsgespräche statt.
Die Betreuung erfolgt an Schultagen (Mo – Fr.) ab mittags (nach Schulschluss oder nach individueller Absprache) bis um 18 Uhr, in den Ferien wird ein Feriendienst angeboten. Es gibt 20 Schließtage im Jahr.


Zielgruppe:

Das Angebot richtet sich an Kinder und Jugendliche zwischen 6 und 14 Jahren mit unterschiedlichen Förderbedarfen. Es gibt Lernfelder wie zum Beispiel: Regeln erlernen, Verhalten in einer Gruppe oder bei Konflikten, Impulse besser kontrollieren oder Wahrnehmen eigener Bedürfnisse und diese angemessen zu kommunizieren.                                           
Ebenso kommen Kinder zu uns, die feste Strukturen benötigen und diese im bisherigen Alltag nicht bekommen oder Anregungen sowie Begleitung in ihrer Freizeit benötigen.

Das Angebot der HTG ist geeignet für Eltern/Sorgeberechtigte, die sich Unterstützung, Anregungen und Beratung wünschen. Dies geschieht durch regelmäßigen Austausch sowie durch das Familientreffen an jedem Freitag. So kann die gesamte Familie Bereicherung und Entlastung erfahren.


Pädagogische Zielsetzung:

Die HTG ist eine ergänzende Maßnahme, in der die Familien umfangreich betreut werden und das Wohl der Kinder im Mittelpunkt steht. Der strukturierte Tagesgruppenalltag bietet Halt und Sicherheit und die Kinder erleben ein intensives und konstantes Beziehungs- und Gruppenangebot.

Der Fokus unsere Arbeit liegt darauf, das Selbstbild der Kinder zu stärken, Ressourcen aufzudecken und soziale Kompetenzen zu entwickeln. Die Kinder können sich in einer Gruppe erleben und ausprobieren. Außerdem gibt es ausreichend Zeit und Raum, die Kreativität und individuellen Fähigkeiten zu fördern sowie Impulse der Kinder aufzugreifen.

Die Eltern werden in ihrer Erziehungsverantwortung gestärkt und können bei Bedarf vorübergehend in ihrer Erziehungsarbeit entlastet werden.


Methodik:

Wir arbeiten nach einem systemisch, lösungsorientierten Ansatz, der sich eng an dem individuellen Entwicklungsbedarf des Kindes orientiert. Der strukturierte Gruppenalltag unter Einbindung wiederkehrender Rituale ist Basis für eine vertrauensvolle, einschätzbare und gegenseitig akzeptierende Beziehung.
Für unsere Arbeit sowohl mit den Kindern als auch in der Begegnung mit den Eltern und Geschwisterkindern sind Kontinuität und Zuverlässigkeit wesentliche Bestandteile.

Eine ressourcenorientierte Arbeit hilft den Kindern bereits Gelingendes aufzuzeigen und neue Modelle und Handlungsstrategien abzuleiten. So können sie positive Erfahrungen sammeln, ein positives Selbstbild entwickeln und Selbstvertrauen aufbauen. Die tägliche Reflektion bietet zusätzliche Möglichkeiten und stärkt die Kinder in ihrem Selbstwertgefühl und in ihrem Handeln.

Pädagogischer Ansatz:


In der Arbeit mit den Kindern, sowie im Austausch mit den Eltern/Sorgeberechtigten nimmt die Beziehungsarbeit einen sehr hohen Stellenwert ein. Diese muss von allen Seiten entwickelt werden und wird durch das tägliche Miteinander aufgebaut und stabilisiert. Unser Interesse gilt dem Handeln der Kinder und der Begleitung in ihrem Tagesablauf.

Die Wertschätzung wird von den Pädagoginnen in der täglichen Arbeit, beim Spielen und Toben, bei Außenaktivitäten aber auch bei Konfliktklärung gelebt. Sie stehen den Kindern als AnsprechpartnerInnen stets zur Seite. Die Kinder sollen aber auch lernen, alleine bzw. ohne Begleitung zu spielen. Hierfür werden nach und nach Freiräume geschaffen und erweitert.

In der Tagesgruppen-Betreuung nehmen Hausaufgaben einen großen Anteil ein. Diese werden intensiv begleitet, dabei bestehen oft Kooperationen mit den Eltern/Sorgeberechtigten und den Schulen.

Um gegenseitige Wünsche und Anliegen der Kinder und Eltern/ Sorgeberechtigten zu vermitteln, finden „Gespräche zu viert“ statt - in Anlehnung an die „Familienkonferenz“. Diese schaffen einen neuen Rahmen zur Kommunikation und zu einem besseren Miteinander.

Die Kooperation mit den Eltern/Sorgeberechtigten sichert und fördert den Verbleib im Herkunftssystem. Denn die Familie hat einen hohen Stellenwert im Alltag der Kinder.  
Die Eltern/Sorgeberechtigten haben beim Familientreffen die Möglichkeit, das Modellverhalten der PädagogInnen zu erleben, neue Handlungsstrategien für sich selber zu entdecken und zu übernehmen.


Gesetzliche Grundlage:

SGB VIII §27, Hilfe zur Erziehung und §32, Erziehung in einer Tagesgruppe