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Birgit Woltmann

Bennigsenstraße 3     

28205 Bremen

Tel.  0421 529497

Fax 0421 529694

bueromob-bremen.de

b.woltmannmob-bremen.de

www.mobbremen.de

Mobile Betreuung Bremen (MoB)

Die Mobile Betreuung (MoB) ist ein Angebot für Jugendliche mit umfangreichem Hilfebedarf, für die eine stationäre Betreuung erforderlich ist. Sie MoB bietetstellt eine Alternative zu stationären Angeboten, wie Wohngruppen oder Jugendwohngemeinschaften, dar. Denn dabei leben In der MoB leben die jungen Menschen nicht im Gruppenverband, sondern in trägereigenen Einzelwohnungen. Konzeptioneller Ausgangspunkt ist es, sich am Jugendlichen mit dessen Lebenswelt im Rahmen der gesellschaftlichen Bedingungen zu orientieren und somit einen unmittelbaren Realitätsbezug herzustellen. Als stationäres Angebot werden halten wir eine Rund-um-die-Uhr-Rufbereitschaft und hohe Präsenzzeiten vorgehalten. MoB bietet eine fachpädagogische Begleitung zur Perspektivfindung und entsprechenden Umsetzung - gerade auch bei schwierigsten Ausgangslagen.

 

Zielgruppe: ?Es werden Jugendliche und junge Erwachsene ab 16 Jahren (im Ausnahmefall bereits ab 15 Jahren) aufgenommen,  insbesondere wenn diese umfangreiche Hilfen benötigen und durch andere Angebote nicht erreicht werden.

 

Die MoB ist eine Alternative zu stationären Angeboten bei

starken Verwahrlosungstendenzen

Regelakzeptanzverweigerung

kriminellem Verhalten

aggressivem Verhalten

Gewalt- und Missbrauchserfahrungen

schul- und ausbildungsvermeidendem Verhalten

Alkohol-/Drogengefährdung

psychischen Auffälligkeiten

Obdachlosigkeit, Subkulturbindung

sozialen Kompetenzstörungen

Gruppenunfähigkeit

 

Pädagogische Zielsetzung: ?Die MoB arbeitet in intensiver Form auf eine Verselbstständigung hin. Ziel ist die nachhaltige, individuelle Stabilisierung der Jugendlichen sowie die Integration in ein festes soziales Umfeld. Basierend auf tragfähige Arbeitsbeziehungen zu den jeweiligen Betreuerinnen und Betreuern können lernen die jungen Menschen, ihre eigenen Verhaltensweisen zu hinterfragen. So können problematische Verhaltensmuster erkannt und durch sozialverträgliche Alternativen ersetzt werden. Im Rahmen desDurch das Bezugsbeteuer-System wird den jungen Menschen eine verlässliche Beziehung angeboten. Somit entwickelt sich die Möglichkeit ihre - häufig durch Beziehungsabbrüche gekennzeichneten Lebensläufe – verändertpositiv zu verändern.

?Pädagogische Fachkräfte unterstützen die AufBearbeitung der bisherigen Lebensgeschichte.  wird durch die pädagogische Fachkräfte unterstützt. Perspektiven für die selbstverantwortliche Lebensplanung werden dem Entwicklungsstand des Jugendlichen entsprechend in kleinen Schritten entwickeltaufgebaut. Die Vermittlung von Fähigkeiten orientiert sich an alltäglichen, praktischen und gesellschaftlichen Anforderungen.

Methodik: ?Wir sind ein multiprofessionelles Team mit verschiedenen zum Teil mehrfachen Ausbildungen und Weiterqualifikationen mit unterschiedlicher Fach-Ausbildung sowie Zusatzqualifikationen in folgenden Bereichen: Systemische Familientherapie/Familienberatung, Schuldnerberatung, Suchtberatung, Mediation, etc.

Die Zusammenarbeit findet trägerübergreifend (gemeinsam mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern vom afj und der JuB) in Kleinteams statt.

 

Wir arbeiten nach dem systemisch-lösungsorientierten Ansatz und orientieren uns engrichten uns jeweils nach dem individuellen Betreuungsbedarf des jungen Menschen. 

In unserer Arbeit kommen u. a. Folgende Methoden kommen zum Einsatz: 

soziale Einzelfallhilfe/Bezugsbetreuer-System

Methoden von Beobachtungs- und Gesprächstechniken

Methoden zur Entwicklung von Zielen

Methoden zur Vermittlung von Fähigkeiten

Methoden zur Verbesserung der Selbstwahrnehmung

Genogrammarbeit

praktische und materielle Hilfen

sozialpädagogische Diagnostik

soziales Lernen in Gruppen

Beziehungsarbeit

kollegiale Beratung

Kooperation mit anderen Diensten

Netzwerkarbeit

 

Pädagogischer Ansatz:                                                                                                     ?Im Sinne des „Kinder- und Jugendhilfegesetzes“ (KJHG) ist es unser Ziel, sozial benachteiligte junge Menschen in die Gesellschaft zu integrieren. Wir wollen Jugendliche in ihrer individuellen und sozialen Entwicklung  fördern sowie dazu beitragen, Benachteiligungen zu vermeiden.

 

Wir erkennen bei den jungen Menschen das Bedürfnis nach gelingenden sozialen Beziehungen, nach gesellschaftlicher Teilhabe und Recht auf Selbstbestimmung an. Ihre Biographien zeigen, dass häufig fundamental gegen ihre Rechte verstoßen wurde. Lang andauernde Missachtungen von Teilen ihrer Grundbedürfnisse begründen die oftmals vorhandeneteilweise äußerst pessimistische Weltsicht der Jugendlichen. Das damit einhergehende auffällige, selbstschädigende oder sozial unverträgliche Verhaltensweisen der Jugendlichen führt zu gesellschaftlicher Ausgrenzung, was wiederum auffälliges VerhaltenAuffälligkeit begünstigt. Um diesen Kreislauf zu durchbrechen ist es notwendig,wollen wir die Verhaltensweisen der Jugendlichen kennenlernen und zu verstehen. Die Dies bedeutet, dass sich die BetreuerInnen öffnen sich gegenüber Themen, Konflikten und Ambivalenzen des jungen Menschen öffnen und nähern sich der Lebenswirklichkeit des Jugendlichen an. Demnach kommt Wichtig ist uns derem Aufbau einer tragfähigen, vertrauensvollen Beziehung eine Schlüsselrolle zu.

Wir erarbeiten mit den jungen Menschen eine Einschätzung über ihre vergangene und momentane Lebenssituation und darüber, wie sich sich der Jugendliche eine verbessertedie persönliche Zukunftsperspektive verbessern könnte für sich selbst vorstellt. Der pädagogische Kontakt ermöglicht eine Neuorientierung und das Wiederentdecken verlorener Selbstbestimmung.

 

 

Gesetzliche Grundlage:                                                                                                                                 SGB VIII § 27in Verbindung mit § 34ff/ § 41; SGB VIII – SGB XII?