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Winterspendenaktion: Rolltragen retten Leben!

Rolltragen retten Leben!

Um auch im ehrenamtlichen Sanitätsdienst immer auf dem neusten Stand der Rettungstechnik zu sein, bittet das Bremer Rote Kreuz um Spenden für moderne Rolltragen. Die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer im Sanitätsdienst sind beispielsweise im Weserstadion, der ÖVB Arena, in der Glocke, auf dem Freimarkt und beim Schlachtezauber im Einsatz. Für die Ausstattung ist das Rote Kreuz auf Spenden angewiesen.

 

 

Spendenkonto:

DRK Kreisverband Bremen e. V.

Sparkasse Bremen

IBAN:  DE07 2905 0101 0086 848 280

BIC:  SBREDE22XXX

Stichwort: Rolltrage

 

 

 

Mit Spendenbriefen und öffentlichen Aufrufen bittet das Bremer Rote Kreuz in den kommenden Monaten um Unterstützung für die Anschaffung von einer oder mehrerer Rolltragen.                                

 

Zum ehrenamtlichen Sanitätsdienst des Roten Kreuzes in Bremen gehören zwei Krankentransportwagen und sechs Rettungswagen. 200 Helferinnen und Helfer leisteten 2016 mehr als 300.00 Einsatzstunden. Alle Fahrzeuge sind mit Rolltragen ausgestattet. Aber auch die beste Technik muss erneuert werden: Eine Rolltrage kostet rund 9.000 Euro und hält bis zu zehn Jahren.

 

Für schwerer Verletzte, die transportiert werden müssen, stehen heute moderne Rolltragen zur Verfügung. Gab es früher, wenn ein Unfallopfer auf die Trage gelegt wurde, noch das Kommando „Heb auf!“ für die Sanitäter, eilen die Rettungskräfte heute mit Rolltragen zum Unfallort. Dort wird der Verletzte schonend gelagert und nicht mehr getragen, sondern zur weiteren Hilfe in der Sanitätsstelle oder zum Rettungswagen gerollt. Die Räder haben einen Durchmesser von 15 cm und halten alle Erschütterungen ab. Durch eine mobile Trageauflage wird die Lagerung des Patienten der Verletzung angepasst.

 

Die moderne Rolltrage kann – ohne Umbettung - problemlos in den Rettungswagen geschoben werden. Sie kann dort nicht mehr verrutschen und ist auch durch ein automatisches Gurtgestell bei Unfällen geschützt und überschlagsgesichert. Es können Patienten bis zu einem Gewicht von 225 Kilo transportiert werden.         

 

Der Spendenaufruf im Wortlaut

 

Rolltragen retten Leben!

 

Der ehrenamtliche Sanitätsdienst bittet um Spenden

 

„In Block 113 ist ein Jugendlicher auf der Treppe gestürzt. Er ist nicht mehr ansprechbar und blutet im Gesicht.“  Ein Fall für die Sanitäter in der Rettungswache  der Nordgeraden im Weserstadion. Sie eilen mit Sanitätsrucksack und Rolltrage in den Gästebereich. Der junge Mann ist bewusstlos und hat eine Wunde am Kopf. Er muss sofort ins Krankenhaus. Reine Routine? – Der Einsatz sieht verhältnismäßig einfach aus. Er hat sich aber erst in den letzten Jahren so entwickelt. Es gab Zeiten, da wurde ein Verletzter zunächst auf die Falttrage gelegt, dann in der Wache umgelegt auf eine stabilere Metallvariante  und mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus gefahren, wo er dann auf ein Krankenbett gelegt wurde. Ein komplizierter Rettungsweg, bei dem der Patient bis zu dreimal umgebettet wurde.    

 

Die moderne Technik macht es heute möglich, dass es Rolltragen gibt, auf denen ein Verletzter ohne Umbettung bis ins Krankenhaus gebracht werden kann.  Peter Zeugträger, lange Jahre Einsatzleiter bei ehrenamtlichen Sanitätsdiensten und aktuell DRK-Bereichsleiter in der Flüchtlingshilfe, legt sich sogar fest: „Rolltragen retten Leben!“  Verletzte werden schonend gelagert und nicht mehr getragen, sondern in die Sanitätsstelle oder zum Rettungswagen gerollt. Durch eine mobile Trageauflage wird die Lagerung des Patienten der Verletzung angepasst.

 

Um noch effektiver Leben retten zu können, bittet das Bremer Rote Kreuz um Spenden. Um auf dem neusten Stand der Technik zu sein, möchten wir den ehrenamtlichen Sanitätsdienst mit einer oder mehreren neuen Rolltragen ausstatten.

 

Und dafür benötigen wir Ihre Hilfe!     

 

 

                                                                                                            

„Die moderne Rolltrage kann – ohne Umbettung – problemlos in den Rettungswagen geschoben werden. Sie kann dort nicht mehr verrutschen und ist auch durch ein automatisches Gurtgestell bei Unfällen geschützt und überschlagsgesichert. Es können Patienten bis zu einem Gewicht von 225 Kilo transportiert werden. Die Verletzten zu rollen, statt sie zu tragen, entlastet auch die Helfer, denn es ist rückenfreundlich“, erklärt Rafael Kiel, DRK-Leiter Einsatzdienste.

 

Oft unsichtbar, aber unverzichtbar: In der ÖVB-Arena, im Weserstadion, in der Glocke, auf dem Freimarkt und beim Schlachtezauber sind die Helfer in den roten Jacken im Einsatz.  200 Helferinnen und Helfer leisteten 2016 mehr als 30.000 Einsatzstunden. Sie unterstützen damit den hauptamtlichen Rettungsdienst. Die Besucher der Veranstaltungen können sich auf die Fachkenntnisse und auf eine Rettungsausstattung verlassen, die auf dem neusten Stand ist. Das gesamte Material wird aus Spenden und Mitgliedsbeiträgen für das Rote Kreuz finanziert.   

 

Zum ehrenamtlichen Sanitätsdienst des Roten Kreuzes in Bremen gehören zwei Krankentransportwagen und sechs Rettungswagen. Alle sind mit Rolltragen ausgestattet. Aber auch die beste Technik muss erneuert werden: Eine Rolltrage kostet rund 9.000 Euro und hält bis zu zehn Jahren.

 

Unsere Bitte: Helfen Sie uns mit einer Spende für Rolltragen für den ehrenamtlichen Sanitätsdienst. Sie können damit Leben retten!

 

In diesem Sinne hoffen wir auf Ihre Unterstützung.

 

P.S.: Dem jugendlichen Fußball-Fan aus Gelsenkirchen geht es wieder gut. Dank der schnellen Rotkreuz-Hilfe und des Einsatzes der Rolltrage hat er keine bleibenden Schäden davongetragen. Beim nächsten Gastspiel von Schalke 04 wird er wieder dabei sein und dieses Mal besonders auf die Stufen achten.

 

 

Mit herzlichen Grüßen  

 

 

 

Frank Baumann,                                                                           Gerhard Behlau,

Bremer Rotkreuz-Botschafter                                                      Geschäftsführer