25 Jahre zsb – ein Grund zum Feiern!

Wer hätte vor 25 Jahren gedacht, dass das Zentrum für Schule und Beruf (zsb) ein Vierteljahrhundert bestehen bleibt? Anlässlich seines Jubiläums nutzte das zsb am vergangenen Freitag, den 20. September, die Gelegenheit, um mit Freund*innen, Partner*innen und Wegbegleiter*innen das 25-jährige Bestehen der kooperativen Einrichtung zu feiern.

Das zsb wurde, unter Trägerschaft des Deutschen Roten Kreuzes, Kreisverband Bremen e.V., 1994 gegründet, um Jugendliche und junge Erwachsene mit besonderem Unterstützungsbedarf bei der Integration und dem Bildungserfolg im Übergang von der Schule in den Beruf zu unterstützen. An der Schnittstelle von Jugendhilfe und Schule identifiziert und beschreibt das zsb Angebotslücken, um geeignete schulische und außerschulische Maßnahmen sowie Hilfen zu initiieren und zu realisieren.

Die Jubiläumsfeier in den Räumlichkeiten der Wilden Bühne e.V. wurde von Liane Adam begleitet und moderiert. Neben zahlreichen Grußworten durch Kooperationspartner*innen hielt Prof. Wilfried Kruse einen Vortrag zum Thema „Von der Schule in den Beruf: Auch heute noch ein schwieriger Übergang?“. In seinem Beitrag gratulierte er dem Land Bremen für die frühe Umsicht, das zsb einzurichten, und dem zsb selbst für die Ausdauer in einem sehr wichtigen gesellschaftlich-kommunalen Handlungsfeld. Aufbauend auf dem Vortrag wurde an vier Stationen zu den Themen „Herausforderungen“, „Kooperation/Vernetzung“, „Zielgruppe“ und „Zukunftsvision“ angeregt diskutiert.

Mit einer Podiumsdiskussion und einem Grußwort durch die Bildungssenatorin, Claudia Bogedan, wurde der fachliche Teil der Veranstaltung abgeschlossen. Nach dem internationalen Mittagsimbiss folgte das kulturelle Programm, das zum einen durch musikalische Beiträge aus Bulgarien und Gambia und zum anderen durch einen medialen Beitrag des zsb-Teams geprägt war. In eindrucksvoller Erinnerung der Veranstaltung bleibt das arabisch-deutsche Gedicht eines jungen Syrers, der Teilnehmer eines zsb-Projektes ist.