Kinderhaus Airport

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1258 Kinderhaus Airport
Kinderhaus Stadtwerder

Das Kinderhaus Stadtwerder ist die siebte Betreuungseinrichtung des Deutschen Roten Kreuzes in Bremen und wurde im November 2018 eröffnet.

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Das Kinderhaus ‚Airport‘ wurde im November 2013 in der Airportstadt eröffnet und bietet mit seinen 130 Plätzen ein attraktives Angebot für Familien in der Bremer Neustadt. Wir kooperieren als betriebsnahe Kindertagesstätte mit der Firma Airbus und Ariane Group.

Das Kinderhaus Airport ist eine Regeleinrichtung und teilt sich mit einem Platzangebot für 80 Kinder im Alter von 3-6 Jahren und für 50 Kinder im Alter von unter 3 Jahren in insgesamt neun Gruppen auf. Im Elementarbereich sind Ganztags- und Teilzeitkinder altersgemischt in vier Gruppen aufgeteilt. In der Krippe sind die insgesamt fünf Krippengruppen aufgeteilt in drei Ganztagsgruppen und zwei Teilzeitgruppen. Die Arbeit in den Gruppen erfolgt in einem geschlossenen Konzept und ergänzt sich durch gruppen- und bereichsübergreifende Angebote und Projekte.

Die Grundhaltung unserer Mitarbeiter spiegelt die Grund- und Leitsätze des Roten Kreuzes und der Rot- Halbmond Bewegung wieder. Unser pädagogisches Handeln ist geprägt von den Rotkreuzgrundsätzen, insbesondere von dem Grundsatz der Menschlichkeit. Wir achten jedes Kind als eigenständige Persönlichkeit und verstehen unsere pädagogische Arbeit als Basis für die Entfaltung der individuellen Persönlichkeit eines jeden einzelnen Kindes.

Das Kinderhaus bietet den Kindern mit seinen Differenzierungsräumen (Kinderküche/Atelier und Bewegungsraum) wie auch dem ansprechenden Außengelände viele Möglichkeiten der individuellen Entfaltung. In Bewegung sein und die eigene Kreativität entdecken – das macht die Kinder stark und gibt ihnen Sicherheit.

Die Elternarbeit bildet die Basis für gegenseitiges Vertrauen und eine achtsame wie wertschätzende Haltung im Umgang und in der Kommunikation miteinander. „Ohne Eltern geht es nicht“ kann es – mit H.J. Laewen – auf den Punkt gebracht werden.

Im Verlauf eines jeden Kindergartenjahres gibt es für alle Eltern differenzierte Gesprächs- und Informationsangebote. Elterngespräche werden in den Gruppenteams vorbereitet, reflektiert und dokumentiert. Diese Gespräche sind ein wesentlicher Baustein um die Beziehung und das Vertrauen zu stärken.

Zudem finden Elternabende statt, die sich an der Situation und den Bedürfnissen der Familien orientieren und die Eltern aktiv einbeziehen. Es wird die Jahresplanung vorgestellt wie auch die Gruppensituation,-zusammensetzung und -struktur erläutert. Abwechselnd findet bei uns ein Jahres- bzw. Sommerfest oder ein Ausflug des gesamten Kindergartens als Highlight und großes Event statt.

Informative Angebote wie Wandzeitungen zu aktuellen pädagogischen Prozessen (die Übergänge/Wechsel Krippe Kindergarten), digitale Elternbriefe, Infobroschüren von Vernetzungspartnern, DRK interne Angebote für Eltern und Kinder wie auch sozialraumorientierte Veranstaltungen sind in unserem Foyer und den Fluren unserer Einrichtung zu finden.

Der Elternbeirat setzt sich aus Beiratsmitgliedern zusammen, die als gewählte Interessenvertreter*innen der einzelnen Gruppen fungieren. In diesem Gremium werden Fragen und Probleme erörtert und Lösungsansätze gesucht. So „schaffen (wir) eine Einrichtungskultur, in der es möglich ist, sich in der Gemeinschaft für die Gemeinschaft zu engagieren“. (Rotkreuz-Grundsatz der Freiwilligkeit) Unser Ziel für die Zusammenarbeit mit den Eltern ist, sie zu informieren, sie zu beteiligen und mit ihnen gemeinsam die Entwicklung der Kinder zu reflektieren und zu unterstützen.

Das Kinderhaus Airport orientiert sich bei der Eingewöhnung am Leitfaden des Berliner Modells und gestaltet die Übergänge von der Krippe in den Kindergarten ebenso bewusst.

Die Eingewöhnung in der Krippe ist von zentraler Bedeutung für jedes einzelne Kind in seiner individuellen Entwicklung sowie für seine Resilienzentwicklung. Die Interaktion zwischen Eltern, Kind und der Fachkraft bezeichnen wir als Beziehungsdreieck. Sie wird als Basis der Transparenz, der verlässlichen Kommunikation wie auch der wertschätzenden Haltung gesehen. Hier wird der Grundstein für Beziehung und Vertrauen gelegt.

Vor dem Start der Eingewöhnung findet im Idealfall ein Hausbesuch im gegenseitigen Einverständnis statt. Der Hausbesuch soll allen Beteiligten Sicherheit und Orientierung geben. Es ist die erste Kontaktaufnahme der pädagogischen Fachkräfte zum Kind, zu den Eltern und umgekehrt. Er bietet die Chance zum Kennenlernen und Informationsaustausch.

Im Idealfall wird die Eingewöhnung von einem (gleichbleibenden) Elternteil begleitet. Der Lernprozess in einer Eingewöhnung ist nicht nur für das Kind sehr fordernd, sondern auch für die Eltern. Je nach Vorerfahrung ist es auch für die Eltern ein erstes „Loslassen“ und mit viel Emotionen verbunden. Wir empfehlen daher für die Eingewöhnung genügend Ruhe und Zeit einzuplanen (Elternzeit, Urlaub etc.) wie auch Urlaube/Reisen vor dem Start und nicht innerhalb der Eingewöhnungsphase stattfinden zu lassen.

Der Übergang von der Krippe in den Kindergarten startet in Abhängigkeit der Sommerferien mit den Singkreisen in unserer Halle. Hier lernen die Krippenkinder die Kinder aus dem Elementarbereich kennen. Es gibt gemeinsame Rituale, Spiele und Lieder die gesungen werden. Nach den Singkreisen finden in den jeweiligen Gruppen des Elementarbereiches Besuche der Krippenkinder statt inklusive der Teilnahme am gemeinsamen Frühstück. Die Besuche und erste Erfahrungen der Übergangskinder werden in einer eigenen Mappe dokumentiert und mit Fotos für das Portfolio festgehalten.

Wichtig ist an dieser Stelle, dass die Übergänge vor den Sommerferien keine Eingewöhnung nach den Sommerferien ersetzt. Vielmehr erleichtern die Übergänge das Ankommen und vertraut werden des Kindes in der neuen Gruppe für den Start nach den Sommerferien. Veränderungen in der Tagesstruktur, wie wechselnde pädagogische Fachkräfte im Früh- und Spätdienst, veränderte Gruppengröße/-struktur, Selbstständigkeit bei den Mahlzeiten als auch beim An- und Ausziehen, der Toilettengang, eigene Bedürfnisse äußern und – ganz wichtig! – kein Mittagsschlaf mehr, sind für Ihr Kind signifikant und bedeuten eine große Umstellung.

Unsere Kooperationspartner wie Werder Bremen für die Ballschule der Elementarkinder, die Grundschule am Buntentorsteinweg mit der abgestimmten Bildungsarbeit, der flexiblen Einschulung wie auch dem Pilotverbund für den Bildungsplan 0-10, Early English als Vorschulprogramm vom DRK KV Bremen, frühmusikalische Bildung für Krippe wie auch im Elementarbereich durchgeführt von einem Musikpädagogen mit dem Programm ‚Musimo‘ begleiten uns über das gesamte Kindergartenjahr und komplettiert unser vielfältiges Angebot.

Wir nutzen als multiprofessionelles Team Fachberatung, Fort- und Weiterbildungsangebote, wie auch interne Planungs- und Fachtage um die Kompetenzen der pädagogischen Fachkräfte zu professionalisieren. Des Weiteren verfügen wir über eine Frühförderung durch die DRK Frühförderstelle und eine Kinderschutzreferentin, die im DRK KV Bremen mit angebunden ist.

Um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu ermöglichen, bieten wir Montag bis Freitag eine Betreuungszeit von 07:00 – 17:00 Uhr.

Bitte melden Sie ihr Kind über das Kita-Portal Freie Hansestadt Bremen an.

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