Neu- Kinderhaus Lesum Park

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Kita-Aumund Neu- Kinderhaus Lesum Park
Neu- Kinderhaus Aumund

Das Kinderhaus Aumund wird in der Meinert-Löffler-Straße erbaut. Betriebsstart ist voraussichtlich der 1.9.2022.

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„Es sind drei Dinge, die jedes Kind braucht. Es braucht Aufgaben, an denen es wachsen kann, es braucht Vorbilder, an denen es sich orientieren kann und es braucht Gemeinschaften, in denen es sich aufgehoben fühlt.“
Neurobiologe Prof. Dr. Gerald Hüther

Das Kinderhaus Lesum Park befindet sich inmitten des Neubaugebietes Lesum Park an der Ecke Charlotte-Wolff-Allee und Pastor-Diel-Straße in Bremen Nord. Es besteht aus zwei Gebäuden. Das große Hauptgebäude in der Pastor-Diehl-Straße 1 wurde Mitte Januar 2022 eröffnet. In modernen Räumen bietet es Platz für 6 Gruppen und verfügt außerdem über ein großzügiges Außengelände
In den Räumen der Tagespflege für Senioren des Trägers ‚Vacances‘ in der Charlotte-Wollf-Allee 9 befinden sich zudem zwei weitere Gruppen. Beide Gebäude sind über die jeweiligen Gärten verbunden.
Damit bietet das Kinderhaus Lesum Park insgesamt Platz für 120 Kinder im Alter von einem Jahr bis zum Schuleintritt. Davon sind 40 Plätze für Kinder im Krippenalter und 80 Plätze für Kinder im Alter von drei Jahren bis zum Schuleintritt.
Unser Kinderhaus zeichnet sich dadurch aus, dass es ein Ort ist, in dem Neues entstehen darf. Orientierung bietet dabei die Vision ein Haus für Kinder zu schaffen, in denen sie geborgen eine Umgebung zum Lernen und Erleben finden.

Das pädagogische Konzept beruht auf dem Rahmenplan für Bildung und Erziehung im Land Bremen und den weltweiten Grundsätzen des Roten Kreuzes.

Selbstverständnis

In unserem pädagogischen Selbstverständnis sehen wir Kinder als interessierte, selbstbestimmte, lernende Menschen mit individuellen Bedürfnissen und Interessen.
Lernen geschieht in alltäglichen Situationen und besonders dann, wenn Kinder sich mit Freude und Interesse mit ihrer Umwelt auseinandersetzen und mit anderen Menschen in Interaktion treten.
Im Leben werden wir immer wieder vor Herausforderungen gestellt und mit neuen Situationen konfrontiert, dies ist auch im Kindesalter bereits der Fall. In unserer Arbeit legen wir daher großen Wert darauf, Kinder dabei zu unterstützen Lösungen zu finden, bei Schwierigkeiten standzuhalten und Selbstwirksamkeit zu erfahren, also zu erkennen, dass das eigene Handeln etwas bewirken kann.
Die Rolle der pädagogischen Fachkräfte besteht darin Kinder bei ihrer Entwicklung zu begleiten, Impulse anzubieten und als Bezugsperson Vertrauen und Sicherheit auszustrahlen.

Teilöffnung

Das teiloffene Konzept sieht Stammgruppen vor, von denen ausgehend die Kinder das ganze Haus erkunden und als Lernort entdecken können. Die Räume sind dabei so gestaltet, dass sie einen pädagogischen Schwerpunkt haben, zum Beispiel „Gestalten & Experimentieren“; „Rollenspiel & Musik“; „Bauen & Konstruieren“. Diese Schwerpunkte ermöglichen es, das jeweilige Materialangebot sehr vielfältig und abwechslungsreich zu gestalten.
Die Kinder haben dadurch die Möglichkeit sich bedürfnis- und interessenorientiert mit verschiedenen Themen intensiv auseinanderzusetzen.
Die Krippengruppen arbeiten primär in den Stammgruppen, jedoch ist auch hier angedacht, dass die Kinder übergreifende Angebote wahrnehmen dürfen.

Der Übergang von der Familie in das Kinderhaus ist ein hochsensibler Prozess für alle beteiligten Personen. Das kindliche Wohlergehen steht bei allen Überlegungen und Handlungen stets im Mittelpunkt.
Uns ist es ein großes Anliegen für jedes Kind und seine Familie individuell den passenden Rahmen zu schaffen, um ein positives Ankommen im Kinderhaus zu ermöglichen. Die Eingewöhnung von Kindern benötigt Zeit, ist individuell und bedarf daher einer intensiven Begleitung durch die pädagogischen Fachkräfte. Diese bieten sich den Kindern als feste Bezugsperson an. Um dies entsprechend umsetzen zu können, findet die Aufnahme der neuen Kinder gestaffelt statt. Dadurch ist es uns möglich, jedem Kind die zustehende Zeit und Aufmerksamkeit entgegen zu bringen, die es für ein gutes Ankommen benötigt.

Jede Familie ist individuell, hat seine eigene Familienkultur, ihre eigene Geschichte und ganz unterschiedliche Ressourcen und Bedürfnisse. Daher ist es unser Anliegen die Familien der Kinder kennenzulernen, sich gemeinsam Auszutauschen und eine wertschätzende partnerschaftliche Zusammenarbeit zum Wohle des Kindes zu gestalten. Wir verstehen Bildung und Erziehung als partnerschaftliche Aufgaben zwischen Familie und Kinderhaus und gestalten daher mit den Familien gemeinsam Ziele und Orientierungen für unser fachliches pädagogisches Handeln.
Wir sind neugierig, interessiert und stehen unseren Familien gerne jederzeit als Ansprechpartner zur Verfügung.

Kinder haben viele Möglichkeiten um ihre Interessen und Bedürfnisse auszudrücken und diese ihrer Umwelt mitzuteilen. Ein entscheidendes Instrument dafür ist unsere Sprache. Sie ist der Schlüssel zu Teilhabe und wichtiger Faktor für Bildung.
Wir unterstützen alle Kinder alltagsintegriert in ihrer Sprachentwicklung. Diese alltagsintegrierte sprachliche Bildung bedeutet eine umfassende systematische Begleitung der natürlichen Sprachentwicklung von Kindern aller Altersstufen in der Kita. Diese Art der sprachlichen Bildung orientiert sich an dem individuellen Entwicklungsstand, der Lebenswelt und den Interessen und Kompetenzen eines jeden einzelnen Kindes.
Dieser Querschnittsaufgabe sind sich alle pädagogischen Fachkräfte zu jeder Zeit bewusst. Sie nutzen alltägliche Momente, um jede Situation zu einem Anlass sprachlicher Bildung werden zu lassen. Die alltäglichen Situationen sind z.B. das Anziehen vor dem Rausgehen, die Mahlzeiten, das freie Spiel, die Bilderbuchbetrachtung, der Spaziergang im Stadtteil und vieles mehr.

Die Mahlzeiten in unserem Kinderhaus sind Situationen in denen Kinder in gemütlicher Atmosphäre zusammen sind. Sie bieten Raum für gemeinsame Gespräche, Diskussionen und zum Austausch.
Das Essen wird aktuell für die Dependance durch die Küche von Vacances frisch gekocht.
Dabei werden Allergien, individuelle Gewohnheiten und religiöse Aspekte wahrgenommen und berücksichtigt.
Der Frühstuck wird von den Familien in einer Dose mitgegeben und dann im Kinderhaus gegessen.

Das Team des Kinderhauses Lesum Park besteht aus Erzieher*innen, Kinderpfleger*innen, Sozialassisten*innen, einer Hauswirtsschaftkraft, einer Reinigungskraft und einer Kinderhausleitung.
Neben dem Stammteam des Kinderhauses sorgt die Rotes Kreuz Familie mit ihrem hauptberuflichen und ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen dafür, dass im Hinter- und Vordergrund alles reibungslos ablaufen kann.
Ergänzt wird das Team gegebenenfalls durch FSJler*innen, BFDler*innen und persönliche Assistent*innen.

Wir streben eine gute Vernetzung im Stadtteil und zu den wichtigen Institutionen an. Besonderer Fokus liegt dabei auf der Vernetzung mit den Schulen, um den Übergang zwischen Kindergarten und Grundschule gut vorbereiten und begleiten zu können.
Mit dem Träger der Tagespflege für Senioren ‚Vacances‘ besteht bereits an vielen Stellen eine gute Kooperation, die in Zukunft auch in der pädagogischen Arbeit, beispielweise mit Besuchen, gemeinsamen Projekten und Angeboten sichtbar werden soll.

Unser Ziel ist es mit den Betreuungszeiten den Bedürfnissen der Familien gerecht zu werden.
Aktuell haben wir Montag bis Freitag von 8:00 bis 15:00 Uhr geöffnet.
Die Ausweitung der Betreuungszeiten, sowie die Einrichtung eines Früh- und Spätdienstes, ist zeitnah geplant und soll spätestens zum Kindergartenjahr 2021 angeboten werden.

Bitte melden Sie ihr Kind über das Kita-Portal Freie Hansestadt Bremen an.

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