Wohngruppe Wittmunder Str.

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Wohngruppe Friesenstraße

Die Wohngruppe Friesenstraße ist ein Angebot für junge Menschen ab 16 Jahren, die sich auf ein selbständiges Leben vorbereiten wollen und dafür noch Unterstützung benötigen.

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In der Wohngruppe Wittmunder Straße bieten wir Hilfe und Unterstützung für 5 minderjährige unbegleitete Flüchtlinge und Asylbewerber ab 16 Jahren, die sich auf ein selbständiges Leben vorbereiten wollen und dafür noch Unterstützungsleistungen benötigen. Die Wohngruppe befindet sich in Walle, in einer kleinen Seitenstraße, sodass enger Kontakt zur Nachbarschaft besteht.

Allen Bewohnern steht ein Einzelzimmer zur Verfügung. Außerdem verfügt die Wohngruppe über einen Gruppenraum, eine Gemeinschaftsküche und gut ausgestattete sanitäre Anlagen, sowie einen Büroraum.
Die tägliche Versorgung mit Lebensmitteln etc. wird von den jungen Menschen selbst übernommen. Dazu wird ihnen ein Selbstverpflegungsgeld ausgezahlt.

Zielgruppe

In der Wohngruppe werden männliche minderjährige unbegleitete Flüchtlinge und Asylbewerber ab dem 16. Lebensjahr aufgenommen. Bei der Belegung der Wohngruppe wird auf kulturelle und sprachliche Identität und Homogenität geachtet, sodass eine Verständigung untereinander innerhalb der Gruppe möglich ist.

Pädagogische Zielsetzung

Die Lebensrealität der jungen Flüchtlinge und Asylbewerber erfordert eine offenen Zukunfts- und Bildungsplanung. Das Erhalten und Bewahren der bisher erfahrenen Kultur und der Muttersprache einerseits und das Erlernen neuer Kulturtechniken, sowie der deutschen Sprache andererseits, erfordert eine besondere Unterstützung und Förderung der einzelnen jungen Menschen. Aus diesem Kulturkonflikt resultierende Krisen werden mit den jungen Menschen intensiv bearbeitet, dieses schließt auch die Thematisierung von Fluchttraumata ein.
Im Asylverfahren werden die minderjährigen unbegleiteten Flüchtlinge von den Mitarbeitern in allen Angelegenheiten begleitet.

Da diese Wohngruppe auf eine Verselbständigung ausgelegt ist, erhalten die jugendlichen Bewohner Beratung und Unterstützung beim Erlernen von Lebenstechniken in ihrem neuen Umfeld (selbstständiges Einkaufen, Kochen, Umgang mit Geld etc.) und bei der Entwicklung von sozialem und eigenverantwortlichem Verhalten.
Insgesamt sollen die jungen Menschen zu einem selbstbestimmten und eigenverantwortlichen Leben in der für sie neuen Gesellschaft befähigt werden.

Methodik

Unser Betreuungsansatz ist kulturakzeptierend und integrativ. Wir arbeiten systemisch-lösungsorientiert. Unsere konkrete Zielsetzung richtet sich nach den individuellen Stärken, Schwächen und Bedürfnissen der minderjährigen unbegleiteten Flüchtlinge. Gemeinsam mit den jungen Menschen entwickeln wir Handlungsstrategien, wie sie ihre Potentiale angemessen umsetzen können.

Pädagogischer Ansatz

In der Betreuung wird fachlich kompetent auf die besonderen Aspekte der Herkunft, die Sprachunterschiede sowie die kulturellen Erfahrungen der jungen Menschen eingegangen. Die jungen Menschen werden von dem professionellen Team bei der Orientierung in einer fremden Welt unterstützt.
Bei Bedarf werden die minderjährigen unbegleiteten Flüchtlinge und Asylbewerber im Anschluss an die Betreuung in der WG in ihrer eigenen Wohnung von den Gruppenpädagog*innen im Rahmen des Betreuten Wohnens weiterbetreut.

Gesetzliche Grundlage

SGB VIII §§ 27, 34, 36, 41

Wie geht es weiter?

Nehmen Sie bitte mit Ihrem Ansprechpartner vor Ort, siehe oben rechts, Kontakt auf.