//DRK Medienpreis aus Bremen vergeben

DRK Medienpreis aus Bremen vergeben

2018-06-01T12:16:21+00:00 01.06.2018|

Drei bewegende Reportagen über Menschen in Not und die Arbeit der Helfer, die oft im Verborgenen stattfindet, wurden am 28. Mai 2018 in Berlin mit dem DRK-Medienpreis ausgezeichnet, den das Deutsche Rote Kreuz mit Unterstützung des Deutschen Lotto- und Totoblocks (DLTB) verliehen hat.
Dabei wurden Redakteurinnen und Redakteure aus den Mediengattungen Print, Hörfunk und Fernsehen ausgezeichnet, deren Beiträge sich mit sozialen Themen beschäftigen. In den Reportagen geht es um Menschen, die sich in unvorhergesehenen Lebenssituationen befinden. Es geht aber auch um Hilfsbereitschaft und um Würde sowie um den Umgang mit Menschen in Not.
Im Beisein von DRK-Präsidentin Gerda Hasselfeldt und Ulrike Hiller, Bevollmächtigte Bremens beim Bund, für Europa und Entwicklungszusammenarbeit werden die Preise übergeben.

Prominente Gäste waren u.a. Susanne Juhnke (Witwe von Harald Juhnke), Klaus-Dieter Klebsch (Schauspieler und Synchronsprecher-Deutsche Stimme von „Dr. House“), DRK-Vizepräsidentin Donata Freifrau Schenck zu Schweinsberg und DRK-Vizepräsident Dr. Volkmar Schön. Durch den Abend führte Maybrit Illner, Botschafterin des Deutschen Roten Kreuzes.
Aus 277 Einsendungen hatte eine achtköpfige Jury die Preisträger ausgewählt, die durch ungewohnte Perspektive und hohe journalistische Qualität, soziale Themen auf eindringliche Art ins Blickfeld der Öffentlichkeit rücken.
Für ihre herausragenden Arbeiten erhielten folgende Journalistinnen und Journalisten den DRK-Medienpreis 2018:

Print

Caterina Lobenstein
Warum verdient Frau Noe nicht mehr?
Die Altenpflegerin Heike Noe gehört zu den begehrtesten Fachkräften des Landes. Doch obwohl sie so gefragt ist, wird sie schlecht bezahlt. Wie kann das sein?
DIE ZEIT, Wirtschaft, 07.12.2017

Hörfunk

Marie von Kuck
Weinen hilft dir jetzt auch nicht
Gewalt in der Geburtshilfe. Die WHO spricht von gravierenden Verletzungen der Menschenrechte in geburtshilflichen Einrichtungen. Hebammen und ärztliche Geburtshelfer als Gewalttäter, kann das sein?
DLF / WDR, 19.11.2017, DLF, 21.11.2017

Fernsehen

Mark Michel
Sandmädchen
Ein Film über die Macht der Imagination. Während Veronika komplett auf fremde Hilfe angewiesen ist, um ihr Leben zu führen, entfaltet ihr Innenleben eine überbordende Kraft. Die junge Autorin, die weder laufen noch sprechen kann, führt uns in die Welt ihrer Gedanken und Gefühle.
Erstaufführung: DOK Leipzig, 31.10.2017
Bereits zum zwölften Mal werden mit dem DRK-Medienpreis journalistische Arbeiten, die sich mit sozialen Themen beschäftigen gewürdigt. Der mit insgesamt 10.000 Euro dotierte DRK-Medienpreis wird vom DRK Bremen und LOTTO gestiftet.
„Der Medienpreis würdigt die Arbeit hunderttausender im Wohlfahrtsbereich haupt- und ehrenamtlich tätiger Menschen“, sagte DRK-Präsidentin Gerda Hasselfeldt. „Er würdigt aber auch die Arbeit der Journalisten und deren Bereitschaft, genau hinzusehen und sich in schwierige, zeitaufwändige Themen einzuarbeiten – gerade im schnelllebigen Informationszeitalter.“
„Mit eindringlichen journalistischen Darstellungsformen lenken diese Beiträge unseren Blick auf das soziale Engagement, das sich oft im Hintergrund hält – und sie machen menschliche Schicksale, die sich oft im Verborgenen abspielen, für die Öffentlichkeit sichtbar. Damit prägen sie auch das gesellschaftliche Bewusstsein“, erklärte Torsten Meinberg, Federführer des Deutschen Lotto- und Totoblocks bei der Verleihung.

Mehr Informationen zum DRK-Medienpreis unter www.drk-medienpreis.de