Notruf 112 bei lebensbedrohlichen Notfällen

Bild: DRK/Zelck

DRK-Zelck-scaled-e1581347621498 Europäischer Tag des Notrufs

Zum Europäischen Tag des Notrufs:
„Der Notruf 112 ist gedacht für lebensbedrohliche Notfälle“, darauf weist der DRK Kreisverband Bremen anlässlich vom „Europäischen Tages des Notrufs“ am 11. Februar hin.
Rotkreuz-Rettungssanitäter Michael Freyhoff und Leitstellenmitarbeiter Heiko Jahn haben dazu gegenüber dem „Weser-Kurier“ betont, dass die Anrufer, die den Notruf 112 wählen, sich darüber oft keine Gedanken machen.
Täglich gehen auf den 14 Notrufleitungen der Rettungsleitstelle am Wandrahm – die rund um die Uhr besetzt sind – bis zu 200 Notrufe ein.
Ein Fall für den Notruf ist beispielsweise:
– Atemstillstand
– Störung vom Bewusstsein
– Stark blutende große Wunden
– Verdacht auf Schlaganfall oder Herzinfarkt

Der Mitarbeiter der Rettungsleitstelle fragt zuerst: Wo genau ist der Einsatzort?
Während der weiteren Abfrage schickt er schon während des Telefonates das entsprechende Rettungsmittel los. Wenn möglich erhält der Anrufer auch Anweisungen wie er vor Ort selbst helfen kann.

In der Regel ist der Rettungswagen dann nach spätestens 10 Minuten vor Ort.
Vor Ort machen sich die Rettungskräfte dann selbst ein Bild vom Geschehen.
Die DRK-Rettungsexperten Jahn und Freyhoff haben auch hier eine Bitte: „Ruhe bewahren, möglichst konkret erzählen, was passiert ist und wenn vorhanden, eine Auflistung der Medikamente eines Patienten bereithalten.“

Die europaweite Notrufnummer 112 wurde 1991 eingeführt und ist gebührenfrei.
Seit 2009 gilt der 11.Februar – 11.2. – als Europäischer Tag des Notrufs.

Den Artikel des Weser Kuriers vom 9.2.2020 finden sie hier

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