Unsere Power-Frau Franzi erzählt wie das für sie funktioniert

Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist eine zentrale Anforderung an alle Arbeitnehmer*innen – und auch an die Arbeitgeber*innen. Lange Zeit war es daher Frauen (und Männern) mit kleinen Kindern schwer möglich, beim Rettungsdienst tätig zu sein.
Mittlerweile hat sich dieser Zustand zum Glück geändert. Es ist nicht immer einfach, Beruf und Familie im Rettungsdienst zu vereinbaren – aber es ist definitiv machbar.


Auch unser Rettungsdienst hat in den letzten Jahren dazugelernt. Bereits vor 10 Jahren gab es bei uns zwei Frauen mit kleinen Kindern. Sie teilten sich eine Stelle und waren damit absolute Exoten. Heute sind viele Frauen und Männer bei uns beschäftigt, die Beruf und Familie vereinbaren und verschiedene Arbeitszeitmodelle dafür nutzen.


Unsere Schichten und Arbeitszeitmodelle sind heute so vielseitig wie unsere Mitarbeiter*innen. Die meisten Schichten dauern immer noch 12 Stunden – aber längst nicht alle. Es gibt zudem die Möglichkeit des Jobsharings. Oder eben die Möglichkeit, in Teilzeit zu arbeiten.
Und genau diese Möglichkeit hat Franzi für sich entdeckt.

 

13457637-6469-431C-A55F-BFCB5C1A0ACA-e1578062874832 Vereinbarkeit und Rettungsdienst


Zu Franzi gehört, neben ihrem Ehemann, seit 2 Jahren der süße Felix. Und seit einem Jahr teilt Felix seine Mama wieder mit dem Rettungsdienst.
Franzi ist mittlerweile Notfallsanitäterin. Die Weiterbildung hierfür hat sie gemacht, als sie bereits Mutter war. Eine tolle Leistung von der Power-Frau!
Franzi ist seit Mai 2013 bei uns im Rettungsdienst tätig. Nach der Geburt ihres Sohnes im Oktober 2017 stand für sie fest, dass sie diesen Beruf auch weiterhin ausüben möchte.
Als Felix ein Jahr wurde, ist Franzi wieder eingestiegen. In Teilzeit – also mit 19,25 Stunden die Woche. Regulär im Schichtdienst. Sie hat 3-4 Schichten jede zweite Woche. Und jede zweite Woche hat sie dann Zeit für ihre kleine Familie.
Ihr Mann hat einen Bürojob. Der kleine Felix geht in die Krippe. Meistens bringt Franzi ihren Sohn in die Krippe – der Papa holt ihn dann ab. „Alles Organisationssache“, sagt Franzi.
4 Wachen zählen als Springerin zu ihren Einsatzwachen. Aber auch das sieht Franzi positiv – denn so ist Sie flexibel.
„Natürlich ist das Ganze auch kräfteraubend. Gerade da keine Routine gegeben ist und man sich ständig über Neuerungen informieren muss. Dennoch ist dieses Arbeitsmodell genau das Richtige für uns“, sagt Franzi.
„Beim DRK habe ich die Möglichkeit, den Schichtplan mit zu gestalten. Und zur Not muss ich eben eine Schicht tauschen. Seitens der Vorgesetzten wird Vieles ermöglicht. Und auch die Kolleg*innen sind verständnisvoll. Wir unterstützen uns da gegenseitig.“


Hut ab vor dieser Leistung! Wir sind sehr froh, eine solche Powerfrau im Team zu haben.
Und vielen Dank an den lieben Felix, der trotz Erkältung so tapfer an unserem Gespräch teilgenommen hat! 😉

 

Weitere Informationen zu unserem Rettungsdienst finden sie hier